Ganz nach Hestabakkitradition haben wir am 10.Januar unsere treuen Mutterstuten von ihren Fohlen erlöst. Die milchsaugenden, kräftezehrenden Zuzel durften die schlimme Silvesternacht noch in ihrer gewohnten Herde und bei ihren Mammis verbringen. Letzten Sonntag war dann Schluss mit Milch. Da unsere neue Winterweide nicht weit vom Stall ist haben wir das Absetzen stressfrei lösen können. Die Mutterstuten wurden mit ihren Fohlen von der Herde getrennt und dann sind wir zu Fuss zum Stall gegangen. Klar haben wir uns gefragt ob es gut gehen kann. Bleiben die Fohlen bei den Müttern oder wuseln sie einfach los, wie klappt es mit dem Verkehr im Dorf…??? Alles ist gut gegangen. Nette Helfer waren anwesend und der Herdentrieb hat alle zusammengehalten (obwohl man ja sagen muss, dass die Mütter nicht wirklich interessant waren 😉
Drei Tage hatten wir ein wenig Katzenjammer bei den Lütten aber jetzt stehen sie mit Onkel Kalsi zusammen auf einem Paddock und ab morgen kann das kleine Fohlen-ein-mal-eins losgehen.
Toll sind sie unsere fünf Jungs. Alles ist neu für sie aber immer wieder kommen sie um alles zu betrachten – mit ihren Knopfaugen und den kleinen prustenden Nasen.